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Autor Thema: Angemessen?  (Gelesen 160 mal)
bausen
Gast


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« am: Januar 23, 2012, 09:25:57 »
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Hi!

ich habe mein erstes Arbeitszeugnis (wissenschaft. Mitarbeiter an der Uni, Informatik) erhalten. Konkret habe ich zwei Fragen:

In der Beurteilung steht "..gewissenhaft und eigenverantwortlich.." - Ist das als befriedigend oder gut einzustufen? Chef will mich gut / sehr gut bewerten, er war sich auf Rückfrage selbst nicht sicher.

Zweitens: Ist es vollständig? sollte der Austrittsgrund vll noch genannt werden (war ein Jahresvertrag, der aus wirtsch. Gründen nicht verlängert werden kann)? Der ungekürzte Text steht unten. Unterzeichner ist der Institutsleiter.

Danke schonmal!

"Herr XY, geboren am dd.mm.yyyy, war in der Zeit von März 2011 bis Februar 2012 am Institut ABC der CDE Universität als Wissenschaftlicher Mitarbeitet tätig.

Zu seinen Aufgaben gehörten die Betreuung und Bearbeitung von internationalen Projekten (OGC Web Services - Phase 8, EEA - ETC-SIA: Land Use Data Centre Implementation) sowie die Mitarbeit im UAV-Projekt (interdisziplinäres Forschungsprojekt zum Einsatz von Unmanned Aerial Vehicle). Neben den projektspezifischen Tätigkeiten wie der Administration und Entwicklung von Webdiensten war er des Weiteren bei der Erarbeitung verschiedener Drittmittelprojektanträge (DFG, DAAD) involviert. Während seiner Dienstzeit hat Herr XY zudem verschiedene Fachvorträge in Englischer Sprache im Rahmen internationaler Dienstreisen gehalten.

Herr XY hat sich schnell, engagiert und erfolgreich in seine Aufgaben eingearbeitet. Dabei ist er gewissenhaft und eigenverantwortlich vorgegangen. Durch seinen sehr kooperativen Arbeitsstil hat er wesentlich zu einer guten und effizienten Teamarbeit beigetragen. Herr XY ist bei Vorgesetzten, Kollegen und Projektpartnern gleichermaßen anerkannt und beliebt.

Wir bedauern sein Ausscheiden sehr und danken für die guten Leistungen. Wir wünschen Herrn XY auf dem weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Prof. Dr. YX"
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Achim
Gast


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« Antworten #1 am: Januar 23, 2012, 11:42:24 »
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Ein schwach gutes bis befriedigendes Arbeitszeugnis. Chef tut gut daran, sich mit der Materie etwas gewissenhafter auseinanderzusetzen, will sagen: Als autorsierter Verfasser eines Arbeitszeugnisses sollte er sich über Inhalt und formale Schreibweise selber informieren.
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bausen
Gast


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« Antworten #2 am: Januar 23, 2012, 18:45:55 »
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Danke Achim. Ok, das werde ich mal versuchen, ihm zu verdeutlichen. Es liegt wohlmöglich daran, dass er aus dem Ausland zugezogen ist und dementsprechend keine Erfahrung hat mit solchen speziell deutschen Dingen.

Ich würde jetzt gerne so vorgehen, dass ich das Zeugnis selbst überarbeite und ihm dann vorlege. Was wäre nötig zu überarbeiten? Und fehlt etwas wichtiges?

Danke und VG
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Kalli66
Gast


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« Antworten #3 am: Januar 23, 2012, 19:47:50 »
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Zitat
Es liegt wohlmöglich daran, dass er aus dem Ausland zugezogen ist und dementsprechend keine Erfahrung hat mit solchen speziell deutschen Dingen.
Selbst in Deutschland können nur erfahrene Personaler gute Zeugnisse schreiben, die Fehlermöglichkeiten sind unbegrenzt. Eigenentwürfe zählen daher erfahrungsgemäß zu den schlechtesten Zeugnissen, daher empfehle ich ein gutes Fachbuch zuhilfe zu nehmen (keinen Arbeitnehmer-Ratgeber, sondern ein professionelles Werk aus der Personalwirtschaft). Eventuell hilft dir auch der "Zeugnistest mit Formulierungsvorschlägen" von Arbeitszeugnis.de weiter (www.arbeitszeugnis.de(zeugnistest.php).
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