Unterbrechungen werden vor allem dann erwähnt, wenn Sie einen beträchtlichen Teil der Gesamt-Beschäftigungszeit ausmachen, zumal die Unterbrechung auch Einfluss auf die Leistungen hat (z.B. Aktualität der Kenntnisse).
Die Aussage "um sich der Kinderbetreuung zu widmen" ist allerdings unnötig und unvorteilhaft, zumal Sie schreiben, dass Sie derzeit keine angemessene Betreuung finden. Dies kann sich schnell ändern. Bei einer zeitnahen Neubewerbung würde die Aussage aber den Eindruck einer schnell wechselnden, unentschlossenen Zukunftsplanung erwecken.
Sie schreiben, das Zeugnis entspräche fachlich der Note 1-2, zumindest der zitierte knappe Schlussteil (Zukunftswünsche) erweckt nicht diesen Eindruck. Ich empfehle Ihnen eine genauere Prüfung des Zeugnisses anhand unserer kostenlosen Checkliste (siehe
http://www.arbeitszeugnis.de/presse/checkliste.pdf).